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Grüner Tee

Grüner Tee oder auch Grüntee genannt, ist ein nicht fermentierter Tee, der in der Regel bevorzugt aus den Blättern der Camellia sinensis Teepflanze hergestellt wird. Der grüne Tee unterscheidet sich nicht nur durch den Fermentierungsprozess vom schwarzen Tee, sondern auch in der Zubereitung, im Geschmack, den Inhaltsstoffen und Wirkungen des Aufgusses.

Die Herstellung

Damit alle im frischen Blatt vorhandenen Wirkstoffe erhalten bleiben, werden die frisch gepflückten Blätter nach dem Welken die nicht gewollte Fermentierung durch kurzes Erhitzen, Rösten oder Dämpfen verhindert. Damit wird die Umwandlung der Inhaltsstoffe unterbunden. Genau wie beim schwarzen Tee werden auch beim grünen Tee die Blätter gerollt. Dieses Vorgehen der Herstellung dient jedoch nur dazu, dass die Teeblätter zur Weiterverarbeitung geschmeidig bleiben um den Weg der Inhaltsstoffe in die Tasse frei zu machen.

Gesundheitliche Wirkung

Schon seit altertümlichen Zeiten wird den grünen Tee eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Jetzt im 19. Jahrhundert fanden Chemiker heraus, dass der grüne Tee Xanthine wie Coffein, Theophyllin und Theobromin sowie das Glutaminsäure-Derivativ Theanin enthält. Mit Ausnahme von Theanin, das eher beruhigend wirkt, haben alle diese Substanzen stimulierende Eigenschaften und verbessern somit die Leistungsfähigkeit. Zusätzlich haben diese Substanzen einen positiven Einfluss auf das Immunsystem. Nachweisbar enthält Tee noch weitere wichtige Inhaltsstoffe wie Vitamin E, Vitamin C, Fluorid und Kalium. Weitere Bestandteile der Teeblätter sind Catechine denen die meisten gesundheitsfördernden Wirkungen, zum Beispiel Schutz von Nervenzellen, Entzündungshemmung, Hemmung von Geschwüren, antimikrobielle und antivirale Wirkung zugeschrieben werden. Auch dem Inhaltsstoff EGCG, was ein sehr potentes Antioxidans ist, werden therapeutische Anwendungsmöglichkeiten zur Behandlung von einigen Krebsarten, chronischem Erschöpfungssyndrom, Endometriose, Neurodegeneration, Läsionen der Zahnwurzeln, Regulierung der Virenmenge bei HIV, Sjögrens Syndrom und der spinalen Muskelatrophie zugeschrieben.

Grüner Tee und dessen Zubereitung

Allgemein gilt, dass man eher losen, den etwas teureren, qualitativ besseren Teesorten und reinstes Wasser bevorzugen soll. Für den perfekten Teegenuss sind fertig abgefüllte Teebeutel nicht zu empfehlen, da diese Tees zumeist von schlechter Qualität sind. Teekenner nutzen für die optimale Brühtemperatur Kannen und Tassen in denen sich die Hitze gleichmässig verteilt. Alternativ empfiehlt es sich, die Gefässe mit heissem Wasser vorzuwärmen, indem man sie vorsichtig ausspült. Hat man nun die Teeblätter im Gefäss platziert, werden diese mit frisch zubereitetem, etwa 65-75°C heissem Wasser aufgebrüht. Die Ziehzeit beträgt beim grünen Tee 2.5 - 3.5 Minuten. Vorsicht ist geboten, wenn man den Tee mit Wasser über 75°C aufbrüht, da sich dann Bitterstoffe entwickeln, die die Qualität des zubereiteten Grüntees merklich mindern oder sogar ungenießbar machen. Nach der empfohlenen Zubereitungsdauer sollten die Blätter aus dem Tee entfernt werden.

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